Kulturbeutel Oktober 2012

FALSCHES HASENMAHL & TO BE SUPPOSED TO DO SOMETHING

Unser »Falsches Hasenmahl« war eine rundum unwichtige Veranstaltung. Wie gewollt. Es kamen sogar Gäste zum Essen, die gar nicht geladen waren. Ganz nach dem Motto: »Da kann ja jeder kommen!« Das Essen selbst war ausgesprochen lecker. Manche Gäste bekamen sogar Nachschlag.

Heinrich Brummack, der den goldenen Hasen auf der Friedrich-Ebert-Brücke kreierte hielt eine herzzerreißende »Hasenklage«. Stefan Dittrich, der als unbedeutendster Künstler der Stadt für sein nichtiges Lebenswerk ausgezeichnet wurde, krakelte der Auszeichnung entsprechend ins Mikrofon.

Nach dem ganzen unwichtigen Spaß ging es geschlossen zur Ausstellung »To be supposed to do something« von Annika Winkelmann, die der alten Tankstelle neben dem »Club Sofa« einen neuen Anstrich verpasste und neben ihren feinen Exponaten, die der Objektkunst zugeordnet werden konnten, auch Kunst zum Ziehen aus einem alternden Kondomautomaten anbot und Besucher ihrer Ausstellung mit Rhabarbarschorle und Mirabellenschnaps versorgte.

Mehr Bilder in unserem Blog-Bildarchiv unter „Oktober 2012“

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