Musikkoffer Oktober 2012

OneInchMan

Eberstadt im Frühjahr 2006. Dank massiv geleisteter Überzeugungsarbeit gelang es einem langjährigen Arbeitskollegen mich mitsamt meiner derzeit durchaus vorhandenen schlechten Laune gen Eberstadt zu lotsen um einem Proberaumkonzert diverser Rock Bands beizuwohnen. Mit zunehmender Dauer meiner Anwesenheit hellte sich mein desaströser Gemütszustand förmlich von Song zu Song auf. Dies lag an dieser einen Band, der es gelang mich visuell wie auch akustisch abseits des alltäglichen Kummers in ihre Welt zu entführen, rattenfängergleich meine Sinne ausschließlich auf ihren Gig zu fokussieren um mich in Ihrem Spiel der härteren Klänge zu verlieren. Obwohl ich mich oft an diese Nacht erinnerte, entschwand diese Band doch im Laufe der Jahre aus meinem Bewusstsein um dann jetzt, 2012 und geschlagene sechs Jahre später festzustellen: Diese Jungs gibt es immer noch und zwar besser als jemals zuvor. Somit stand unsere erste Frage zu Beginn des ONEINCHMAN-Interviews bereits Wochen vor dem eigentlichen Termin fest.

HANIX — Was ist seit dieser Nacht im Frühjahr 2006 passiert?

ONEINCHMAN—Stand der Dinge damals war unsere grundsätzliche Suche nach einem neuen Proberaum. Durch eine befreundete Band wurden wir auf dieses Objekt in Eberstadt aufmerksam und bekamen den Zuschlag für die Nutzung. Voller Tatendrang machten wir uns nach kostenintensiven und zeitaufwendigen Umbaumaßnahmen an unsere erste Probe, um nach dreißig Minuten durch die mittlerweile anwesende Polizei aufgrund massiver Beschwerden des Eberstädter Ortskerns mit Nachdruck darauf hingewiesen zu werden sämtliche akustische Ausdünstungen auf diesem Lautstärkeniveau unverzüglich zu unterlassen. Dazu sei erwähnt, dass dieses Proberaumkonzert seinerzeit in einem anderen Raum stattfand. Unser zugeteilter Raum hingegen wirkte durch seine meterhohen Decken wie ein überdimensionaler Resonanzkörper und war praktisch nicht komplett zu Schallisolieren. Sich diese Geschichte mit dem tagelangen Renovieren, dem dann ganze 30 Minuten Probe gegenüberstehen noch einmal in Erinnerung zu rufen lässt uns ja im Nachhinein über diese sagenhafte Effizienz schmunzeln. Wir waren halt zu laut für Eberstadt.

HANIX — Damals kam von euch zwischen den Songs ein Aufruf ans anwesende Publikum. Eigentlich seit Ihr auf der Suche nach einem Sänger für die Band. Interessierte könnten sich gerne am Ende des Konzerts bei euch melden. Was wurde aus dieser Suche?

ONEINCHMAN—Nun, wir hatten im Anschluss an dieses Konzert tatsächlich einige Jungs zu uns eingeladen, allerdings ohne nachhaltigem Erfolg. Bis dann einer darunter war, der während der Probe förmlich über die herumstehenden Stühle und Tische flog und dabei eine sehr motivierte Show zum besten gab, die uns zwang einzugestehen: Ja man, das ist mal ein geiler Frontmann. Glücklicherweise konnte dieser jener auch etwas Gitarre spielen und brachte zudem eine völlig neue Qualität des Marketings mit in die Band. Doch nach einiger Zeit und durchaus zahlreichen Auftritten mussten sich aufgrund aufgetretener Problemchen untereinander unsere Wege doch wieder trennen. Und so kommt es das unser Stigma frontmannlos weiterhin anhält, und es sich leider trotz weiterer Sessions mit verschiedenen Sängern noch nicht DAS eine Puzzleteilchen, das exakt in unsere Band passt, herausfinden hat lassen. Somit arbeiten wir erneut und geschlagene sechs Jahre danach in guter alter »Und täglich grüßt das Murmeltier«-Tradition an unserem nächsten Aufruf zwischen den Songs: Übrigens, wir suchen einen Sänger.

HANIX — Wie hat sich die Band musikalisch seit dieser Zeit entwickelt?

ONEINCHMAN—Ohne den Einfluss der eher rauen Stimme unseres zwischenzeitlichen Frontmannes, begann sich unser Stil tatsächlich auch etwas melodischeren Themen zu widmen. Wir stehen grundsätzlich immer noch für harten und lauten Stoner Rock, vernachlässigen jedoch mittlerweile die etwas monotonen Parts und driften ganz sanft in die 70er Rock Ecke. Es geht uns jetzt nicht mehr um knochenharten Live Sound, quasi den Partysoundtrack zum stupiden Abfeiern, sondern eher um komplexe und ordentlich strukturierte Kompositionen. Der Anspruch hat sich ganz einfach verändert. Gerade im Bereich Songwriting und Vocalcomposing tendieren wir mittlerweile eher zu Singen und ordentlichem Inhalt als zu Gröhlen und eindimensionalem Herumgeschreie. Wir arbeiten daran keine einfältige »Voll auf die Fresse«-Band zu sein, sondern öffnen uns neuen Herausforderungen.

HANIX — 2006 war die Band relativ frisch zusammen. Wie habt Ihr euch damals gefunden?

ONEINCHMAN—Also Bassist und erster Gitarrist kennen und schätzen sich schon seit der Pubertät.

Nach der Schule spielten diese beiden bereits im Verbund eines anderen, zu dieser Zeit aktuellen Kollektivs, namens Mushroom. Der Drummer bei Mushroom ist der Bruder unseres jetzigen Schlagzeugers. Als wir diesen für uns entdeckten begannen wir gemeinsam an den Wochenenden zu jammen um dann Ende 2005 kurzum gemeinsam das Projekt OneInchMan ins Leben zu rufen. Wie es der Zufall wollte stießen wir während unserer besagten Suche nach einem Sänger im Jahre 2009 während eines Festivals in Erfurt auf unseren zweiten Gitarristen. Das war ja sowieso die beste Anschaffung überhaupt. Im Kern bestehen OneInchMan also aus vier Protagonisten.

HANIX — Ihr seid keine Coverband, werdet jedoch aufgrund eures Namens des öfteren für eine gehalten. Wie steht Ihr dem gegenüber?

ONEINCHMAN—Skandalös finden wir das. Das hat aber verstärkt mit unserer Sicht auf den nicht vorhandenen Fundus an Auftrittsmöglichkeiten für eine Independent oder Rockband in der Region Heilbronn zu tun. Als Band in Heilbronn und Region konstant Fuß zu fassen, scheint ja ohne Coverambitionen regelrecht unmöglich zu sein. Es findet sich leider auf Dauer kein Veranstalter, der in regelmäßigen Abständen bereit ist Geld zu investieren und zeitgleich ein entsprechend notwendiges Netzwerk mit in diese Szene bringt. Es ist für eine Band, die abseits der Musik noch einer regelmäßigen Arbeit und Familienleben, teilweise mit Frau und Kindern, gerecht werden muss einfach nicht zuzumuten sich obendrein als Veranstalter um die eigenen Auftritte und komplexes Konzertmanagement zu kümmern. Von in diesem Fall aufkommenden finanziellen Risiko ganz zu schweigen. Bei anderen eher alternativen Events, wir nehmen da mal die elektronische Szene, als Beispiel Dubwars mit Dubstep oder auch Riders on the Storm mit Drum`n Bass, scheint es so, als ob ein Netzwerk von Kreativen und Machern sich gegenseitig unterstützt und somit viel mehr Manpower produziert als es gegenwärtig im Bereich Rockmusik vorhanden ist. Von solch einem Fundament scheint die ortsansässige Rockszene leider meilenweit entfernt.

HANIX — Von welchen Künstlern seid ihr in eurem kreativen Schaffen beeinflusst?

ONEINCHMAN—Bei uns liest sich das eher klassisch. Wir fühlen uns zum Beispiel seit geraumer Zeit vom Rock der 70er inspiriert, Namen wie Black Sabbath, Led Zeppelin und Deep Purple stehen auch bei uns hoch im Kurs. Musik, die die Zeit scheinbar mühelos überdauert, handgemacht und ehrlich. Grandios. Aufgrund der verschiedenen musikalischen Backgrounds jedes einzelnen Bandmitgliedes kollidieren jedoch viele weitere Stilrichtungen mit der Stilfindung der Band. Darunter befinden sich auch diverse Einflüsse aus dem Punk, sowie eine Menge talentierter Stoner Rock Bands aus Schweden. Die Schweden haben es in diesem Genre wirklich drauf, sehr geil. Metallica, Slayer über Queens of the Stoneage, Kyuss bis hin zu eher elektronischen Klängen oder Hip Hop. Wir sind einfach sehr offen für alle Arten von Musik und verschließen uns nicht von vorneherein.

HANIX — Ihr verschließt euch gegenüber nichts?

ONEINCHMAN—Doch. Im Bereich Schlager haben wir uns bis zum heutigen Tage nicht wiederentdeckt und bezweifeln das dies jemals geschieht. Das komplette System Schlager widert uns förmlich an. Dieses Instrument der vorgeheuchelten Glücksseligkeit ist doch wirklich nur sehr schwer zu ertragen, oder?

HANIX — Würdet Ihr für uns etwas aus dem Nähkästchen plaudern? Erzählt uns etwas über euren schrägsten Auftritt.

ONEINCHMAN—Für einen unserer schrägsten Auftritte verschlug es uns seinerzeit in einen Club nach Karlsruhe. Aufgrund der Ereignisse rund um unseren Gig bekommt dieser Trip von uns das Prädikat Schräg. Angefangen mit der Tatsache, das wir nach unserer Ankunft versehentlich in einen Puff einkehrten, da wir uns innerhalb des Gebäudes nicht zurechtfanden und uns im Stockwerk irrten, hin zu einer Vorprogramm Band die nicht eher befriedigt schien bis Sie uns auch wirklich den kompletten Laden leer spielte und sich dafür noch in einem ungeheuerlichen Maß selbst feierte, über einen ständig präsenten süßlichen Geruch, der uns fantasieren ließ das Mr. Nice persönlich hier seinen Grow für das nächste Jahrzehnt durchjagt und somit eine Razzia das Ende unserer unschuldigen Tage bedeuten würde. Urplötzlich trat dann auch noch ein Problem während unseres Auftrittes ein, denn wortwörtlich haben sich die Freier des Puffs bei der Polizei beschwert, das der zu vollziehende Beischlaf mit den Damen im Etablissement einen Stock über dem Club aufgrund der immensen Lautstärke unseres Gigs nicht mehr standesgemäß durchzuführen sei. Mit der Polizei kamen wir dann später trotz ständigem Lautstärkeeinmessen zum regen Gedankenaustausch, da wir auf der Rückfahrt irgendwo im nirgendwo auf einem Parkplatz beim Austreten von einer verwirrten Streifeneinheit mit dem Auto verwechselt wurden, das Sie ursprünglich zur Kontrolle aufforderten. Nach minutenlanger Diskussion und Rechtfertigung, warum wir der Aufforderung zur Kontrolle nicht unverzüglich nachgekommen wären, meldete sich nach einiger Zeit der betroffene Fahrzeughalter von dem Parkplatz nebenan mit den Worten: Entschuldigung, ich glaube Sie meinten mich.

HANIX — Habt ihr enormen Groupie-Verschleiß oder seid ihr treusorgende Ehemänner und Familienväter?

ONEINCHMAN—Was für eine bescheuerte Frage. Wir gehen stark davon aus das unsere Partnerinnen dieses Interview lesen, somit hätte eine Rock`n Roll Antwort wie »ja man, wir schnappen uns alles Weibliche, das sich bis spätestens fünf Minuten nach unserem Auftritt nicht in Sicherheit gebracht hat« enorme Auswirkungen auf das Vertrauensverhältnis unserer Beziehungen. Wieso nur? Nein, im ernst. Bis auf unseren Bassisten führen die anderen Bandmitglieder schon richtig erwachsene Partnerschaften, so mit Zukunft planen, Kinder machen und dem ganzen Drumherum. Für Groupies stehen wir demnach leider nicht zur Verfügung. Bis auf unseren Bassisten selbstverständlich.

HANIX — Habt Ihr einen Standpunkt zum Thema Politik in Deutschland? Oder seid Ihr gar politisch engagiert und motiviert?

ONEINCHMAN—Im Privaten verfolgen wir durchaus die politischen Entwicklungen und Tendenzen in unserem Lande. Als Triebfeder für unser kreatives Schaffen im Rahmen der Band taugt Politik jedoch nichts. Wir machen gesellschaftskritische Botschaften nicht zum Mittelpunkt unserer Musik. Einzelne Themen, die einen schwer beschäftigen kann man schon einmal in einem Song aufgreifen oder verarbeiten. Unser Erlös durch das Musizieren heißt Freude und nicht Widerstand. Wir sind im Laufe der Jahre schon zu sehr reflektierten Persönlichkeiten gereift, die Tage der Frustration oder Aggression gegenüber der Gesellschaft gehören der Vergangenheit an. Alle versuchen Ihr Leben bestmöglich zu managen. Je größer die persönliche Verantwortung desto größer auch der konservative Lebensstil der Einzug hält. Zusammengefasst betrachten wir allerdings geschlossen mit Sorge den zeitlupengleichen Verfall der Staatengemeinschaften. Stichwort Finanzkrise mitsamt ihren flächenbrandartigen und virusgleichen Begleiterscheinungen.

HANIX — Der Schwabe fühlt sich in dieser Region fest verankert. Für was stehen wir Bewohner dieses schönen Fleckchens Deutschland eigentlich?

ONEINCHMAN—Es finden sich doch lustigerweise immer wieder die gleichen Klischees, die bedient und auch bestätigt werden. Als geselliger Rheinländer zugezogen musste auch unser Drummer feststellen, dass man die Menschen hierzulande erst verstehen, geradezu knacken muss, um sie letztendlich in sein Herz schließen zu können. Kontaktfreudig sieht wahrlich anders aus. Jedoch, ist das Eis erst einmal durchbrochen kommen viele positive Eigenschaften des Schwaben an die Oberfläche. Wie zum Beispiel die Zuverlässigkeit. Oder die eher in ländlichen Gegenden vorhandene und gepflegte Tradition. Ist irgendwie auch was Schönes. Die zur entsprechenden Jahreszeit allgegenwärtige Besen-Kultur finden wir prima. Beisammen sitzen und dazu ein ordentliches Vesper. Grandios. Die Menschen hier sind zielstrebig und fleißig. Genau wie wir.

HANIX — Macht sich der Schwabe auch in eurer Rockband bemerkbar?

ONEINCHMAN—Da bringt sicher jeder von uns seinen Mini-me Schwaben mit ins Spiel. Der Eine kann eigentlich typisch schwäbisch ganz gut mit Geld umgehen, der Nächste stammt aus der urschwäbischen Riege der Schaffer, ist also permanent handwerklich produktiv. Wir sind sehr pünktlich und zuverlässig. Kommen in der Regel als erstes und gehen als letztes. Die Zuverlässlichkeit innerhalb der Band ist uns auch sehr wichtig. Durch das Ausklammern der persönlichen Befindlichkeiten im Gegensatz zur notwendigen und vorhandenen Kompromissbereitschaft jedes einzelnen, gelingt es uns beständig einen positiven Vibe miteinander zu erzeugen.

HANIX — Unser Titelthema ist »Schaffe, Schaffe, Häusle baue»…

ONEINCHMAN—Also unser Drummer hat das volle Programm durchgezogen. Baum gepflanzt, Haus gebaut, Kind gezeugt. Das Rundum-Paket gebucht. Grundsätzlich erkennen wir uns in dieser typischen Redensart auf jeden Fall wieder. Der Eine ist wie gesagt mit diesem Thema so gut wie durch, der Andere steht noch nicht auf einem soliden Fundament, das dies ermöglicht. Aber diese Kultur durch Fleiß und harte Arbeit etwas aufzubauen steckt tatsächlich in uns drin. Der Schwabe sorgt sich von seiner Natur her enorm um seine Zukunft und die Zukunft seiner Familie. Ein Wesenszug den du im Rheinland oder in Berlin zum Beispiel in dieser extremen Form nicht hast. Ein Haus bauen, zu einem kleinen Vermögen oder Eigentum zu kommen und dieses dann innerhalb der Generationen weiterzuvererben ist schon weitsichtig. Anderenorts lebt man vielleicht etwas wilder in den Tag hinein und verlässt sich auf die Wendung zum Guten, zur Unabhängigkeit und Sorglosigkeit im fortgeschrittenen Alter. Die Menschen unserer Region arbeiten daran und dafür. Dieses Programm scheint in dem Erbmaterial von uns Schwaben fest installiert und brandmarkt uns unwiderruflich. Und eigentlich fühlt sich das gar nicht so schlecht an.

HANIX — Fiktiv. Ein schwerreicher Scheich bietet euch 1.000.000 € dafür, dass Ihr nie wieder Musik macht? Dann hättet Ihr etwas zur Sicherheit auf der Seite.

ONEINCHMAN—Nie mehr Musik machen? Das steht ja in keinem Verhältnis zu dem bisschen Geld. Diese Million müssten wir ja auch noch durch vier teilen. Wir glauben kein Geld der Welt kann dir die emotionale Bedeutung kreativen Musizierens geben. Logisch kannst du diese Stange Geld nehmen und deine Zukunft sichern oder dir irgendetwas leisten, das dir für eine gewisse Zeit etwas gibt. Aber damit gleichbedeutend musikalisch zu verkrüppeln ist ein zu hoher Preis den wir dafür zu entrichten hätten. Dann lieber wenig Geld, den Traum mit unserer Band etwas zu erreichen weiter träumen dürfen und uns an Schaffe,Schaffe, Häusle baue orientieren. Dann befinden wir uns im grünen Bereich.

HANIX — Heilbronn, derzeit eine einzige Baustelle. Der Ausbau der S-Bahn Verbindung bestimmt vielerorts das Stadtbild. Ihr seid verantwortlich für weitere Neu- oder Umbaumaßnamen. Was geschieht?

ONEINCHMAN—Kürzlich besuchte einer von uns eine Ausstellung im Heilbronner Deutschhof bezüglich des Stadtbildes vor der Bombadierung. So würden wir Heilbronn wieder aufbauen. Mit Stilrichtung Heidelberg, Altstadt, Kopfsteinpflaster und irgendwie urig. Darüber hinaus kann die Dimension der Fußgängerzone überhaupt nicht mit der Entwicklung zur Groß- und Studentenstadt mithalten. Da würden wir für mehr Fläche sorgen. Dazu muss wirklich der flächendeckende Ausbau des Verkehrsnetzes vorangetrieben werden, denn die wirklich interessanten Spots der Stadt sind einfach viel zu weit voneinander entfernt. Und wir müssten eine Lösung finden damit Heilbronn seinen mancherorts grauen Industriecharme schneller verliert. Da wurde die vergangenen Jahre schon etwas getan, doch das könnte sich unserer Meinung nach schneller entwickeln. Doch für den Fall, das wir nicht mit den Umbaumaßnamen beauftragt werden stellen wir trotzdem eine positive Entwicklung fest. Heilbronn war durchaus schon hässlicher anzuschauen.

HANIX — Eigentlich war der diesjährige Sommer im Ländle ja gar nicht so schlecht. Wo habt Ihr bevorzugt eure freien Stunden verbracht?

ONEINCHMAN— Also bei uns ist allein schon durch die Nähe der Breitenauer See zum Pilgerort mutiert. Natürlich sollte man sich nicht unbedingt ein heißes Wochenende zum See-Besuch aussuchen, um sich dann womöglich noch sardinengleich auf der Hauptwiese niederzulassen. Dann hat das Ganze nämlich nichts mit Erholung oder Gemütlichkeit zu tun. Nein, unter der Woche und abseits der größeren Flächen ist das schon eine prima Sache. Man muss sich mal vorstellen, das Menschen aus den verschiedensten Eckchen Deutschlands hier her kommen, um am See tatsächlich Ihren Urlaub zu verbringen. Und bei uns liegt es quasi vor der Haustüre. Phänomenal. Dann nicht zu unterschlagen der Wertwiesenpark und vereinzelte Bereiche an der Jagst entlang. Und auch einem gepflegten Biergartenbesuch stehen wir sehr offenherzig gegenüber.

HANIX — Eure Message an die HANIX Leser lautet?

ONEINCHMAN—Wir bringen den Rock`n Roll da hin wo er hingehört, und zwar in den Bauch. Und erkennt: Vieles kommt und geht, doch der Rock`n Roll bleibt. Schon bemerkt?  

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