Plattenkiste April 2013

Maria Haller: Winehouse, Hooker & Liszt – eine musikalische Reise in die Schweiz, durch Kalifornien und nach Ungarn

Maria Haller führt seit zwei Jahren Am Wollhaus 18 das erste und bislang einzige Cantienica-Studio in Heilbronn. Dabei geht es um eine ganzheitliche Ausrichtung des Körpers und des Gesichtes um Gesundheit, Wohlbefinden aber auch körperliche Schönheit herzustellen. Wir trafen die gebürtige Ungarin in ihrem Studio, um einen Blick in ihre Plattenkiste zu werfen.

Auf einem guten 5. Platz liegt bei mir Amy Winehouse. Ihre Musik habe ich in den Jahren 2008 und 2009 immer auf meinen Fahrten nach Zürich gehört, wo ich als Cantienica-Therapeutin ausgebildet wurde. Ich war von ihrer Ausstrahlung, ihrem Aussehen und natürlich ihrer Stimme fasziniert. Immer, wenn ich ihr Album »Back to Black« höre, erinnere ich mich gerne an die Fahrten nach Zürich zurück.

Kommen wir zu Platz vier. Es ist das Album »When I look in your eyes« von Diana Krall. Ihre Musik lässt mich in guten alten Schuemli-Zeiten schwelgen. Ich habe das Schuemli zwölf Jahre lang geführt, und während dieser Zeit enorm viel gearbeitet und sehr viel Stress gehabt. Aber es war gleichzeitig die beste Zeit meines Lebens, da ich in dieser Zeit auch sehr viele liebe Menschen kennengelernt habe. Jedenfalls hat mich ihr wunderschönes, jazzige Pianospiel und ihre bezaubernde Stimme damals in dieser arbeitsintensiven Zeit nach Feierabend sehr beruhigt.

Die Bronzemedaille erhält bei mir John Lee Hooker. Ich liebe seine Musik sehr und erinnere mich beim Hören an eine wunderbare Reise, die ich Anfang der Neunziger Jahre mit meinem Mann gemacht habe. Wir sind damals sechs Wochen durch Kalifornien gereist. In unserem Auto lief nur ein Radiosender, der durchweg Blues gespielt hat. Seit dieser Zeit gehört John Lee Hookers Album »Mr. Lucky« zu meinen absoluten Lieblingsscheiben.

Den 2. Platz in meiner persönlichen Bestenliste belegt Bob Dylan mit seinem Album »Blood on the Tracks«. Ich mag ihn sehr wegen meines Mannes Atila. Als wir uns Mitte der Achtziger kennenlernten, haben wir nächtelang Bob Dylan gehört und mein Mann hat mir auf seiner Gitarre Dylan-Songs vorgespielt. Das war sehr romantisch und ich war natürlich sehr verliebt.

Natürlich muss ein Ungar auf Platz eins in meiner Bestenliste stehen. Liszt Ferencz, wie er im Ungarischen heisst, oder Franz Liszt, wie man hier sagt. Als vierjähriges Mädchen habe ich damals noch in Ungarn erstmals klassische Musik von Liszt im Ballettunterricht gehört und war sofort verzaubert. Ich liebe seine Kompositionen wie beispielsweise seine »Ungarische Rhapsodien«. Bei Musik von Liszt Ferencz fühle ich mich sofort in meine Kindheit und meine Heimat zurückversetzt.

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