Plattenkiste August 2014

El Marees: Hip-Hop Lovers

»El Marees«, das sind die beiden Mzees Engin aka »Padişah« und Gökhan alias »Drama«, die aktuell ihre erste EP mit neun Songs herausgebracht haben. »Perspektive« heisst das Erstlingswerk der beiden Heilbronner, die seit 2006 gemeinsam Musik machen. Dabei zeichnet sich »Padişah« auch größtenteils für die Beats auf der EP verantwortlich. Als Vorgruppe von Azad und Ecko Fresh konnten die beiden auch schon vor größerem Publikum überzeugen. Hier in der Region sind »El Marees« öfter im Mobilat zu sehen und zu hören. Die neue EP gibt es nur digital auf allen bekannten Plattformen, wie dem iTunes-Store oder über Google-Play. Logischerweise stehen die beiden auf Hip-Hop und Soulmusik.

In unsere Top five gehört auf jeden Fall »Servants in Heaven, Kings in Hell« von Jedi Mind Tricks aus Philadelphia. Auf dem Album sind so Hammertracks wie »Suicide« und »Razorblade Salvation« drauf. Die Band ist einfach eine krasse Kombo. Die Jungs sind einfach nur real, ich kann mich voll mit der Musik identifizieren. Man muss einfach nur reinhören und ist geflasht von den Beats und den Lyrics.

Als Nächstes möchten wir »Nothing was the Same« vom kanadischen Rapper Drake nennen. Es ist sein drittes Album und erreichte Platz 1 der US-amerikanischen und kanadischen Album-Charts. Ein sehr geiles Album, das uns sehr anspricht. Seine Storys erinnern mich an unsere Leben. Er hat ähnliche Dinge durchgemacht, wie wir. Es ist ein sehr unterhaltsames und auch protziges Album. Uns gefällt das!

Auf Platz 3 haben wir den King of Pop, Michael Jackson mit seinem unschlagbaren Album »Thriller«. Uns hat schon in unseren Kinder- und Jugendtagen interessiert, welches Album sich verdammt nochmal am besten auf der Welt verkauft hat. Es ist eben »Thriller« von Michael. Wir haben ihn immer sehr gefeiert und waren und sind immer noch große Fans. Mit etwa 140 Millionen verkauften Exemplaren ist »Thriller« das weltweit meistverkaufte Album der Tonträgergeschichte. Dafür natürlich Respekt von uns.

2001 kam das Album »Leben« des Frankfurters Azad heraus. Das Album hat uns sofort geflasht. Es ist sein erstes Soloalbum und er hat das Ding ganz alleine produziert, was sehr beeindruckend ist. Rap hatten wir zu der Zeit noch anders gekannt. Dass dann einer auf so eine echte Art sich selbst repräsentiert und diese Art Mucke macht – wow. Alleine der Song »Leben« hat mich sehr inspiriert. Oder der Track »Napalm« in dem er alles in Schutt und Asche legt war sehr krass. Er hat meiner Meinung nach sehr viel Message in das Album gepackt. Für uns ein sehr cooler Typ.

Unsere Nummer 1 ist von Mobb Deep »The Infamous«. Damit hat für die Jungs alles angefangen, damit gelang Mobb Deep, einer Kombo aus Queensbridge, New York City, der Durchbruch. Davor kannte Mobb Deep niemand, danach waren sie ein Underground-Phänomen. Es zählt zu den einflussreichsten Hip-Hop-Alben überhaupt. Von »The Source«, dem vielleicht einflussreichsten Hip-Hop-Magazin in den USA, wurden für das Album fünf Mics vergeben. Das ist die höchste Auszeichnung im Rap, welche nur sehr selten vergeben wird. Beim deutschen Online-Magazin laut.de wurde das Album ebenfalls mit fünf von fünf möglichen Punkten bewertet. Ein absolutes Hammeralbum!

Facebook Posts

This message is only visible to admins.

Problem displaying Facebook posts.
Click to show error

Error: Server configuration issue