Plattenkiste Dezember 2012

Monika Hinderer: »Dank Beethoven war Klavierunterricht erträglich«

Monika Hinderer betreibt das Esszimmer in Horkheim, ein kleines aber feines Restaurant, seit 2008. Sie hat schon immer gerne gekocht und hatte vor viereinhalb Jahren keine Lust mehr auf ihren Job in der IT-Branche. An Freitagen bietet sie ihren Gästen ein hochwertiges Vier-Gange-Menü an aber auch Gäste können im Esszimmer Gastgeber sein, Freunde einladen, sich von Monika Hinterer lecker bekochen lassen und einen exklusiven Abend genießen. Im kommenden Jahr weitet die leidenschaftliche Köchin ihr Angebot aus. So wird es neben Drei-Gang-Menüs auch Themen-Abende geben und das Esszimmer wird schon Donnerstags seine Pforten öffnen. Gestartet wird übrigens mit einem Schokoladen-Menü.

Auf Platz fünf ist bei mir »Billy Holiday«, da ich diese Interpretin seit meinem 18ten Lebensjahr immer wieder gerne höre. Mein Lieblingssong von ihr ist »My Man«. Diese Musik höre ich übrigens auch sehr gern beim Kochen, aber natürlich nur wenn ich meine Dunstabzugshaube nicht benötige.

Auf Platz vier kommt etwas ganz anderes aus der Richtung Acid House, und zwar »Adeva«. Dies kommt aus der Zeit als ich mit Ralph Munz das Caipirinha geführt habe. Auf diese Musik kann ich einfach am besten tanzen und dabei komme ich am besten in Schwung.

Auf Platz drei habe ich wieder etwas ganz anderes platziert: »Boozoo Bajou«. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie ich diese Musik beschreiben soll, für mich ist sie einfach nur wunderbar melodiös.

Auf Platz zwei in meiner persönlichen Bestenliste landet der Interpret »Abdullah Ibrahim«, der früher »Dollar Brand« hieß. Das ist wunderschöne Jazz-Piano-Musik im Stil von Keith Jarrett und eher etwas ruhigere Musik. Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich alle möglichen Musikrichtungen höre, ich muss aber gestehen dass ich mit Rock noch nie richtig was anfangen konnte.

Kommen wir zum ersten Platz und somit zu meiner Lieblingsplatte. Ich habe lange überlegt ob es Beethoven, der mich schon sehr lange begleitet oder die »Cafe del Mar 8« ist, und habe mich letztendlich für Ludwig van Beethoven entschieden. Hierzu auch eine kurze Geschichte: Als Kind habe ich Klavierunterricht erhalten. Ich war aber ehrlich gesagt gänzlich unbegabt und habe mich sechs Jahre durch den Unterricht gequält. Der Einzige der mir aus dieser Zeit erhalten geblieben ist, ist Herr Beethoven. Ich hatte eine tolle Klavierlehrerin, die sich immer gefreut hat, wenn sich Kinder schon für Klassik interessieren und da ich nicht unbedingt immer üben wollte, habe ich versucht den Unterricht so zu unterbrechen in dem ich sie gefragt habe ob sie mir nicht etwas vorspielen könne. Da habe ich dann sehr schnell gemerkt, dass mir Beethoven sehr gut gefällt und die Lehrerin war froh, dass sie ein Kind mit klassischer Musik beglücken konnte. Ganz besonders in Erinnerung ist mir hier die Mondscheinsonate, eine sehr getragenes Klavierstück mit viel Moll. Diese Platte höre ich sehr oft kurz vorm Schlafen gehen, wenn man noch so ein bisschen überdreht ist und einfach weg dämmern möchte.

 

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