Plattenkiste Februar 2012

Marcus Carle: Hip-Hop, Folk-Rock und The Cure

Marcus Carles Bar, das Data ist das alternative Kleinod in der Heilbronner Bar- und Kneipenszene.Hier geben sich Styler, Nachtschwärmer und Lebenskünstler ein Stelldichein. Außerdem gibt es hier das engste Herrenklo der Stadt und keine argwöhnischen Blicke zwischen den Gästen.

Marcus Carle bietet in seinem Data, sicherlich eines, wenn nicht das vielseitigste Musikprogramm in der Heilbronner Bar- und Kneipenlandschaft an. Von Livebands, unter die sich das Publikum bei Liveauftritten mischt, über Klassik, Minimal, Hip-Hop oder rockigen Klängen bis hin zu experimenteller Musik gab es im Data schon alles zu hören. Mit dem Festival auf dem Otilienberg in der Nähe von Eppingen hat der Kneipier im letzten Jahr erstmals auch eine größere Musikveranstaltung auf die Beine gestellt. Die soll sich in diesem Jahr wiederholen. »Ich war mit der Resonanz und der Atmosphäre auf dem Otilienberg sehr zufrieden«, erklärt Marcus Carle. Auf dem Hügel bei Eppingen waren hauptsächlich Bands und DJ´s aus der Region zu sehen. Die Burgruine und ein großes Nachtlagerfeuer sorgten für feinste Festivalatmosphäre bei bestem Wetter. Der 28 jährige Gastronom bekommt beruflich also genug Musik auf die Ohren. Er selbst wurde in seiner Jugendzeit hauptsächlich mit Hip-Hop groß. »Das rührt von meinen Skater-Zeiten her«, weiß der langhaarige Heilbronner. Der Wu-Tang-Clan aus New York und die Münchner Combo vom Blumentopf waren einige seiner damaligen Favoriten. »Schuh war mein Lieblings-MC vom Topf. Sein Flow kam so lässig daher. Das die Jungs auch humorvolle Texte geschrieben haben, hat mir damals zugesagt«, beschreibt der Data-Inhaber seine Verbundenheit zum Blumentopf. Schon seit langer Zeit hört der Schwabe aber nicht nur Hip-Hop, wie während seiner Jugendtage. Sein Musikgeschmack ist vielfältig geworden. The Cure hört Marcus Carle sehr gerne. »The Cure läuft auch öfter hier im Data«, erzählt Carle. Die nächste Liveband, die im Data aufspielen soll, ist eine türkische Ska-Band aus Istanbul. »Die touren gerade durch Deutschland. Ich hoffe, wir bekommen die Jungs auch für einen Gig ins Data«, erzählt der passionierte Fahrradfahrer. Und wenn es mit der türkischen Ska-Truppe doch nicht klappt, können Data-Gäste versichert sein, dass die nächste Liveband trotzdem das »gemütlichste Wohnzimmer der Stadt«, wie Marcus Carle seine Bar beschreibt, rocken wird.

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