Plattenkiste Oktober 2012

»Yvonne Reiner hat »Cäthe« für sich entdeckt«

Dadurch dass ich auf vielen unterschiedlichen Konzerten war, habe ich zum Beispiel inzwischen auch Gefallen an Heavy Metal gefunden, was früher nicht unbedingt mein Fall war. Ich höre sehr gerne Hip Hop weil es für mich Gute-Laune-Musik ist. Aber ich lege auch leise Sachen wie »The XX« in meinen CD-Player ein und meine neueste Entdeckung ist »Cäthe« aus Hamburg, die eher laut ist. Ich mag diverse Musikstile. Eigentlich habe ich in meinem Plattenregal für jede Stimmungslage etwas parat.

Auf Platz fünf in meiner Bestenliste sind »Kings of Leon«, eine amerikanische Rockband, die sich stilistisch zwischen Hard Rock und Blues bewegt. Die Stimme des Sängers ist unglaublich. Das Album heißt »Only by the Night«. Ich habe auf der Platte kein Lieblingsstück, mich trägt die Stimme des Sängers durch das ganze Album. Ich weiß noch nicht einmal, wie er heißt sondern nur wie er aussieht (lacht).

Auf dem vierten Rang habe ich »Seeed« aus Berlin gesetzt. Wenn ich »Seeed« höre, bekomme ich automatisch gute Laune. Sobald ich den ersten Takt höre, geht es mir gut. Ich höre »Seeed« öfter beim Arbeiten und dann flutscht es auch meistens und die Arbeit geht mir tatsächlich leichter von der Hand. Mein favorisiertes Album der Hauptstädter ist »New Dubby Ciquerors« aus dem Jahr 2001. Das war auch das erste Album der Band. Leider habe ich »Seeed« noch nicht live gesehen aber am 4. Dezember spielen sie in der Stuttgarter Hans-Martin-Schleyer-Halle – da gehe ich auf jeden Fall hin. Die Show muss bombastisch sein.

»The XX« ist eine Indie-Poprock-Band aus London, die ich sehr schätze. Mein Platz drei. Das entsprechende Album heisst fast wie die Band, nämlich »xx« und ist von 2009. Die Jungs um Frontfrau Romy Madley Croft spielen schöne leise Musik zum Runterkommen. Anfang September kam das neue Album »Coexist« heraus, das ich mir auch holen werde. Viele Songs des ersten Albums kennt man leider auch von diversen Werbe-Jingles.

Die Silbermedaille bekommt »Sade« von mir verliehen. Dabei kann ich kein Album besonders hervorheben. Ich finde sie alle gut. Ich war auf einem Konzert von »Sade« in Stuttgart. Die Show war atemberaubend. Zwischendurch habe ich sogar ein paar Tränen vergossen, weil ich viele Songs, die sie gesungen hat, noch aus meiner Jugendzeit kenne. Da kamen natürlich viele Erinnerungen hoch. Und immer noch ist diese Frau aktuell. Das beeindruckt mich. »Sade« begleitet mich nun seit über 20 Jahren, dass muss man sich mal vorstellen. Ich fand sie früher gut und heute immer noch. Ihre Songs sind zeitlos. Ich konnte ihre Musik vor 20 Jahren hören, ich höre »Sade« heute gerne und in 20 Jahren bestimmt auch noch.

Auf Platz eins setze ich meine schon erwähnte Neuentdeckung aus Hamburg: »Cäthe«. Die Frau hat eine wahnsinnige Energie, die mich vom Hocker gehauen hat. Allerdings erst nach dem dritten mal Hören. Ihre Musik geht in Richtung Punk und war eine Überraschung für mich. Ein Freund hatte mir die CD geschenkt und meinte, sie würde mir gefallen. Beim ersten Hören dachte ich »Ach du scheiße, das ist nichts für mich«. »Cäthe« schreit nämlich auch und das mag ich eigentlich nicht so gerne. Aber inzwischen bin ich ein »Cäthe«-Fan und muss sagen, der CD-Schenker hat recht behalten.

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