Kunstregion HANIX No.30

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Thomas Schütte

Preisträger des Ernst Franz Vogelmann Preises für Skulptur 2014

Thomas Schütte, Preisträger des Ernst Franz Vogelmann Preises für Skulptur 2014, ist ein Einzelgänger. Wie die Preisträger vor ihm, Roman Signer (2008) und Franz Erhard Walther (2011), ist er eine markante Persönlichkeit und verkörpert Haltung. Doch im Gegensatz zu ihnen wurde Thomas Schütte 1954, nach dem Zweiten Weltkrieg geboren und somit auch als Künstler anders sozialisiert. »Wir waren Schüler und Studenten von Helden«,1 betont Schütte ebenso ernst wie augenzwinkernd. Seine Generation verweigerte sich der Tradition, die Kunst stilistisch jeweils neu zu erfinden. Tatsächlich sucht man in Schüttes Werk, das seit den 1980er-Jahren zunächst in Fachkreisen und dann öffentlich rasch bekannt wird, einen Stil im Sinne eines Markenzeichens vergeblich. Über die Malerei, (Raum-)Installationen und Modelle findet er Anfang der 1980er-Jahre eher zufällig zur menschlichen Figur. Sie steht fortan im Mittelpunkt seines Werks und ist unmittelbar mit seinem künstlerischen Renommee verbunden.

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