Magazin 2.0

 VOn Jerome Umminger

Die beiden Medienmacher Robert Mucha und Marcel Kantimm haben letztes Jahr das Gesellschaftsmagazin Hanix gegründet. Es ist das erste reine Online-Magazin für den Großraum Heilbronn.

von Jerome Umminger

Irgendwann hatten Robert Mucha und Marcel Kantimm einfach keinen Bock mehr. Keine Lust mehr im Angestelltenverhältnis als Journalist respektive Werbeproduktionsleiter zu arbeiten. Sie wollten viel lieber selbst etwas auf die Beine stellen. Beide kennen sich schon seit Jugendtagen und dann stand plötzlich die Idee für ein eigenes Online- Magazin im Raum. Das Ergebnis dieser Idee ist das erste rein digitale Magazin für die Region Heilbronn. „Man kann darin blättern wie in einem ganz normalen Magazin“, erklärt Marcel Kantimm. Allerdings mit wesentlich mehr Inhalten als sie ein Printmagazin bietet. Natürlich sind auch für Hanix Texte und Bilder die Basis. Doch das eigentliche Highlight sind die Video-Rubriken, die Audio-Podcasts und die opulenten Fotostrecken.

Bezug zur Region
Schon jetzt ist die Video- Serie „Der Kühlschrank von…“ eines der beliebtesten Elemente. Hier lassen sich Heilbronner Persönlichkeiten zunächst beim Kochen über die Schulter schauen, um sich anschließend den Fragen im Hanix-Interview zu stellen. Und auch der Audio-Podcast „Brief an die Heimat“ kommt gut an. Inhaltlich ist den jungen Machern vor allem der Bezug zur Region wichtig. So hat jeder Artikel, jedes Video und jedes Foto einen gewissen Bezug zu Stadt- oder Landkreis Heilbronn. Egal ob es nun um eine Löwensteiner Snowboard- Manufaktur geht oder die Armut in Rumänien. Bei letzterem kamen sowohl Kamerafrau als auch Fotograf der Story aus dem Heilbronner Umland. Großen Wert legen die beiden auch auf Qualität und arbeiten deshalb nur mit professionellen Fotografen und Kameramännern zusammen.

Inhalte für jedes Alter
Auf eine klassische Zielgruppe wollen sich die beiden Jungunternehmer nicht festlegen. Als groben Rahmen haben sie sich das Alter von 20 bis 60 als Kernklientel gesetzt. Trotz der breiten Spanne sei es nicht schwer, interessanten Stoff für jeden zu finden. „Kein Mensch liest ein Magazin von vorne bis hinten. Deshalb bieten wir sowohl Themen für jüngere Menschen, wie beispielsweise ein Interview mit den Beatsteaks, als auch ein Interview mit OB Himmelsbach, was vielleicht eher das etwas ältere Publikum anspricht“, sagt Robert Mucha.

4.000 Stammleser
Seit der Premiere im September 2011 sind vier Ausgaben erschienen und schon jetzt verbucht Hanix rund 4.000 Stammleser. Das Besondere ist aber die überdurchschnittlich hohe Lesedauer von knapp zwölf Minuten je Besucher. „Für das Internet ist das gewaltig“, weiß Robert Mucha. Darauf sind sie besonders stolz.

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