Titelthema Kinder August 2012

Neidisch auf kinder- und familien- freundliches Heilbronn

Die Zwillinge Marie und Tim sind sechs Jahre alt. Nach den Sommerferien werden sie auf die Silcherschule gehen, dort auch zu Mittag essen und die Nachmittagsbetreuung besuchen. So wissen ihre Eltern die beiden Kinder – wie zuletzt im Kindergarten – gut versorgt und können beruhigt ihrer Arbeit nachgehen.

Als Marie und Tim zwei Jahre alt wurden, hat ihre Mutter wieder angefangen zu arbeiten. Gerne wäre sie früher wieder in ihren alten Job eingestiegen, an einem Kitaplatz mangelte es auch nicht, da aber die Zwillinge einige Wochen zu früh zur Welt gekommen waren, hatten sie anfangs viel nachzuholen. Dank der hervorragenden Betreuung in der Klinik für Neonatologie und später in der Kinderklinik am Gesundbrunnen haben sich die beiden aber prächtig entwickelt, sodass sie dann mit zwei Jahren in den Kindergarten gehen konnten. Für ihre Eltern ein tolle Sache, dass sie für diesen ab dem vierten Lebensjahr der Kinder nichts mehr zahlen mussten.

Die Wochenenden verbringen die Zwillinge am liebsten im Schwimmbad – im Winter im Stadtbad Soleo, im Sommer im Freibad Neckarhalde. Ihren sechsten Geburtstag haben sie im Museum im Deutschhof gefeiert – für beide ein tolles Erlebnis, obwohl sie sich zuvor kaum einigen konnten, ob sie dort mit den Museumspädagogen lieber Steinzeitmensch spielen oder Salben und Römer, wie sie die Römer benutzten, herstellen wollten. Die Steinzeitmenschen und die Römer kennen die beiden aus Büchern, die sie sich in der Kinderbibliothek im K3 ausleihen. Fast jeden Samstag holen sich die beiden einen ganzen Stapel, den sie sich dann abends von ihren Eltern vorlesen lassen.

Demnächst wollen Tim und Marie unbedingt auch mal in die experimenta gehen. Von ihrem großen Cousin, der schon zehn ist, wissen sie, dass es dort ganz tolle Sachen zum Ausprobieren gibt. Vor allem den riesigen Tischkicker, an dem bis zu zwölf Kinder spielen können, wollen sie sich mal mit eigenen Augen ansehen.

Die Eltern von Tim und Marie wissen es zu schätzen, dass die Auswahl an Freizeitangeboten in Heilbronn so groß ist. So können ihre Kinder alles ausprobieren, was ihnen Spaß macht – ob Musik in der Städtischen Musikschule, Sport in einem der Dutzenden Sportvereine oder kreatives Gestalten beim Jungen Museum Christoph Reinwald oder in der Jugendkunstschule. Außerdem schätzen die beiden die vielen Schulen und Schultypen und die gute Nachmittagsbetreuung, denn von ihren Freunden wissen sie, dass es diese nicht überall gibt. Ihre Freunde sind daher auch ganz neidisch auf das kinder- und familienfreundliche Heilbronn mit den kostenlosen Kindergärten, der Ganztagsbetreuung an fast allen Schulen und den super Freizeitangeboten.

Die Geschichte von Marie und Tim ist natürlich erfunden, dennoch könnte sie wahr sein, denn tatsächlich…

… sind die Kindergärten in Heilbronn seit 2008 kostenlos

… gibt es immer mehr Kindergartenplätze auch für Kinder unter drei Jahre

… bieten mittlerweile fast alle Grundschulen und alle weiterführenden Schulen ein Mittagessen und eine qualifizierte Nachmittagsbetreuung an

… gibt es eine Fülle von bezahlbaren Freizeitangeboten in Heilbronn.

Was im Jahr 2006 als Leitprojekt im „Stadtentwicklungsplan Heilbronn 2020“ gemeinsam von Gemeinderat und Stadtverwaltung formuliert wurde, nämlich Heilbronn als „familienfreundliches Oberzentrum einer familienfreundlichen Region“ zu gestalten, – heute ist es Wirklichkeit in Heilbronn.

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