Critical Mass HANIX-Magazin No.37

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Critical Mass – Mit dem Bike durch Heilbronn

Jeden Monat treffen sich in Heilbronn die Jungs und Mädels von Critical Mass, um für mehr Rücksicht und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr zu werben. Bei ihrer Rundfahrt durch die Käthchenstadt wollen die Biker zeigen, dass Fahrradfahrer ein Teil des Verkehrs sind, auf den es zu achten gilt.

Critical Mass ist eine Aktionsform des Straßenprotests, die ihre Wurzeln in San Francisco hat. 1992 trafen sich dort zum ersten Mal Fahrradfahrer zu einem gemeinsamen Ausritt, um auf die Probleme, mit denen sie sich tagtäglich im Straßenverkehr konfrontiert sahen, aufmerksam zu machen. Im Pulk radelten die Biker durch die Großstadt an der US-Westküste und machten den Autofahrern der Metropole klar, dass auch die schwächeren Zweiräder ein Recht haben, die Straßen zu nutzen. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind bekannterweise auch den Größen der Autos (oder eher Off-Road-Panzer, kurz SUV genannt) keine Grenzen gesetzt. Nur logisch, dass sich da ein Radler auf seinem winzigen Drahtesel wie ein Fohlen gegen einen stählernen Tyrannosaurus-Rex vorkommt und Angst hat, vom brüllenden (hupenden) Ungetüm von der Straße gejagt zu werden.

Critical Mass Heilbronn im HANIX-Magazin

Kritisierende Masse

Critical Mass, zu deutsch »kritische Masse«, ist eigentlich ein Begriff aus der Kernphysik, der die nötige Mindestmasse an spaltbaren Stoffen für eine Kettenreaktion bezeichnet. Und wie in der Physik verhält es sich auch bei der Protestform der Biker: Mit der Aktion wird versucht, eine möglichst große Masse an Radfahrern zusammenzubekommen, damit man im Straßenverkehr auf die Probleme und Belange der Radler aufmerksam machen kann. Critical Mass kritisiert also in Massen und hofft auf eine Kettenreaktion.

Und diese Masse trifft sich an jedem ersten Freitag des Monats um 19 Uhr am Götzenturm in Heilbronn. Natürlich ist jeder willkommen. 2013 fand das erste Treffen statt und seitdem radeln bei gutem Wetter teilweise 100 Fahrradenthusiasten mit ihren Rädern durch die Straßen der Heilbronner Innenstadt. Dabei geht es allerdings nicht darum, durch den Protest den Verkehrsfluss zu behindern, sondern zu zeigen, dass man selbst zum Verkehr gehört. Das Motto der Gruppe lautet »We are not blocking traffic, we are traffic!« – »Wir behindern den Verkehr nicht, wir sind der Verkehr!« Und die StVo gibt den Aktivisten recht, denn ab 16 Fahrern gilt die Gruppe als Verband, der die Straße zu zweit nebeneinander befahren darf. Selbstverständlich sollen die Ausfahrten keine Provokation für Autofahrer sein, eher sieht man die Vierradfahrer als Freunde, denen man seine Situation erklären möchte. Pöbeleien sind deshalb absolut tabu, lieber sucht man den freundlichen Dialog und bittet um Verständnis und Rücksichtnahme. Wird man doch einmal unfreundlich von einem Autofahrer angehupt, so lädt man ihn einfach auf die nächste Tour ein.

Neben dem amerikanischen Vorbild orientieren sich die Heilbronner an den anderen deutschen Critical-Mass-Aktionsformen. Die Webseite der Bewegung, die übrigens keine Verantwortlichen hat, listet über 35 Städte, in denen es eine solche Protestform gibt. Dabei kommt Critical Mass ganz ohne hierarchische Strukturen aus; jeder der Teilnehmer hat gleich viel zu sagen und ist gleich wichtig.

Mehr als eine Party auf Rädern

Und das Protestieren hat noch einen schönen Nebeneffekt: Man lernt Gleichgesinnte kennen, ist an der frischen Luft und trainiert dabei noch die Beine. Oder ist doch eher der Protest der Nebeneffekt der Party auf Rädern? Der Spaß steht bei allen im Vordergrund und lässt sich prima mit dem Aufmerksammachen verbinden. Neben den Belangen der Radler macht Critical Mass jedoch auch auf weitere Probleme der deutschen Großstädte aufmerksam: Es gibt zu wenig Radwege, die Innenstädte sind durch Staus verstopft und Abgaswolken und dröhnender Motorenlärm machen das Leben und Spazieren an einer befahrenen Straße zur Hölle. Und die Städte haben reagiert: Heilbronn will die Fahrradkultur fördern und so hat der Heilbronner Gemeinderat Gelder bereitgestellt, mit denen die Infrastruktur verbessert werden soll. So erhofft man sich, dass sich immer mehr Bürger aufs Fahrrad setzen, um etwas für die eigene Gesundheit und das Klima ihrer Stadt zu tun. In Zeiten der Privatisierung des öffentlichen Raums, in denen sich viele Bürger meistens benachteiligt und im Stich gelassen fühlen, bieten die Fahrradfahrer also ein wertvolles Gegenstück zum kalten Antlitz der Städte.

Critical Mass trifft sich an jedem ersten Freitag des Monats um 19 Uhr am Götzenturm. Jeder ist herzlich zu einer kleinen Abendausfahrt durch die Käthchenstadt eingeladen.

Otche

Alter: 36 Jahre

Beruf: Lagerist

Bei Critical Mass seit: … der Ersten, 2013

Fahrrad: Bonanzarad, Fixie Singlespeed Rennrad Kilometer pro Woche: im Sommer 150

Lieblingsstrecke: variiert, die Neckarradwege sind alle recht geil

HANIX: Was ist für dich das Schönste am Fahrradfahren?

OTCHE: Die Natur genießen zu können und im Freien ein paar Kilometer runterzuschrauben. Man kann für sich sein oder mit einer Gruppe irgendwo hinfahren – kein Auto vonnöten!

HANIX: Warum machst du bei Critical Mass mit?

Otche: Wir wollen von den Autofahrern beachtet werden, damit sie wissen, dass es hier auch Radfahrer gibt. Wir wollen niemanden ausbremsen, sondern zeigen, dass wir genauso zum Verkehr gehören. Das missachten viele Autofahrer oftmals und fahren mit zehn Zentimetern Abstand an einem Radfahrer vorbei. Das geht nicht.

HANIX: Was muss sich in Heilbronn ändern, damit die Stadt radfreundlicher wird?

OTCHE: Mittlerweile hat sich viel getan, beispielsweise der Radweg nach Sontheim. Der totale Nonsens sind allerdings die Radstraßen (z. B. Stein- und Badstraße), die es hier gibt. Das sind Strecken, die von Radlern kaum frequentiert werden. Beim Bau der Allee wurden die Biker total vergessen, hier muss sich etwas tun. Genauso sind viele Radwege im Winter gar nicht geräumt oder gestreut. Dort fahren mehr Leute, als die Stadt denkt.

HANIX: Welche Fahrradaccessoires sind ein Muss, welche ein absolutes No-Go?

Otche: Bei einem Bonanzarad darf natürlich der Fuchsschwanz nicht fehlen!

HANIX: Wann hattest du das letzte Mal Stress mit Autofahrern? Was war der Grund?

OTCHE: Immer wieder. Am schlimmsten ist es auf der Allee. Die wurde neu geplant und schön gemacht, an die Fahrradfahrer wurde dabei aber nicht gedacht. Dort blockiert man als Radfahrer ungewollt die Autofahrer. Da kommt es öfter vor, dass die wild gestikulieren, um es freundlich auszudrücken. Dann gibt man denen einen kleinen Klaps auf die Motorhaube und damit ist es erledigt.

ANJA HAGEN

Alter: 33 Jahre

Beruf: Immobilienfachwirtin

Bei Critical Mass seit: … der Zweiten, 2013

Fahrrad: Subtil Singlespeed

Kilometer pro Woche: jahreszeitabhängig, 0 – 100

Lieblingsstrecke: Neckarradweg nach Bad Friedrichshall/Bad Wimpfen und zurück. Einmal bin ich mit Philipp nach Straßburg gefahren, was ein richtig geiler Weg ist.

HANIX: Was ist für dich das Schönste am Fahrradfahren?

ANJA HAGEN: An der frischen Luft in der Natur den Kopf freizubekommen.

HANIX: Warum machst du bei Critical Mass mit?

ANJA HAGEN: Um für Akzeptanz der Fahrradfahrer in Heilbronn zu werben und Freunde zu treffen. Ich habe viele alte Bekannte, die ich über die Jahre aus den Augen verloren hatte, dort wiedergetroffen.

HANIX: Was muss sich in Heilbronn ändern, damit die Stadt radfreundlicher wird?

ANJA HAGEN: Es braucht definitiv mehr Radwege und nachts eine bessere Beleuchtung. Es ist auf manchen Strecken so dunkel, dass ich nur ungern nachts allein nach Hause fahre.

HANIX: Welche Fahrradaccessoires sind ein Muss, welche ein absolutes No-Go?

ANJA HAGEN: Lichter sind ein Muss. Ein No-Go ist ein Elektromotor.

HANIX: Wann hattest du das letzte Mal Stress mit Autofahrern? Was war der Grund?

ANJA HAGEN: Ich habe keinen Stress mit Autofahrern. Einmal wäre ich fast über den Haufen gefahren worden, aber die Autofahrerin sah es sofort ein.

MARCUS JOHN

Alter: geboren 1968

Beruf: Auditor für Qualität und Umwelt, Fachkraft für Arbeitssicherheit. Zusätzlich Sprecher der ökologischen Plattform Ba-Wü bei der Linken.

Bei Critical Mass seit: … von Anfang an, 2013

Fahrrad: Rennrad, Mountainbike, Hollandrad das älter ist als er, seit Januar ein elektrischer Rückenwind

Kilometer pro Woche: 120 – 140

Lieblingsstrecke: eben, da immer mit Hund Nero (der schnellste Heilbronns) im Anhänger unterwegs

HANIX: Was ist für dich das Schönste am Fahrradfahren?

MARCUS JOHN: Man kann überall hinkommen, wo man will und hat keine Parkplatznöte. Und für die Fitness tut man auch noch was.

HANIX: Warum machst du bei Critical Mass mit?

MARCUS JOHN: Um Präsenz zu zeigen. Wir steuern sicher auf den Verkehrskollaps zu und müssen auf Alternativen umsteigen, gerade weil die meisten gefahrenen Kilometer mit dem Auto nur Kurzstrecken sind. Der öffentliche Nahverkehr ist eine Alternative, aber er ist für viele einfach nicht komfortabel und schnell genug. Neben Critical Mass habe ich mich bei der Kommunalwahl für die Radfahrer stark gemacht und bin jetzt per Votum der achtbeliebteste Linke in Heilbronn! (lacht)

HANIX: Was muss sich in Heilbronn ändern, damit die Stadt radfreundlicher wird?

MARCUS JOHN: Ich würde mich darüber freuen, wenn wir eine Art Fahrradautobahn in Heilbronn hätten, die alle Tangenten, Ost und West sowie Nord und Süd, miteinander verbindet. Das Fahrrad braucht mehr Platz in der Stadt.

HANIX: Welche Fahrradaccessoires sind ein Muss, welche ein absolutes No-Go?

MARCUS JOHN: Gar keine Frage: Licht und Reflektoren sind ein Muss! Schreibunte Klamotten gehen hingegen gar nicht. Und ich habe Nero als eigene Bioklingel.

HANIX: Wann hattest du das letzte Mal Stress mit Autofahrern? Was war der Grund?

MARCUS JOHN: Auf dem Weg hierher. Mir wurde klassisch die Vorfahrt genommen.

PHILIPP KINDEL

Alter: 31 Jahre

Beruf: Speditionskaufmann

Bei Critical Mass seit: … von Anfang an, 2013

Fahrrad: Subtil Bikescout

Kilometer pro Woche: schwer zu sagen, 0 – 100

Lieblingsstrecke: der ganze Neckarradweg

HANIX: Was ist für dich das Schönste am Fahrradfahren?

PHILIPP KINDEL: Das Fahren an der frischen Luft und das Fortbewegen durch die eigene Muskelkraft. Auch alleine Musik hören dabei ist schön.

HANIX: Warum machst du bei Critical Mass mit?

PHILIPP KINDEL: Grund Nummer eins ist, Akzeptanz im Verkehr zu erreichen. Alleine auf dem Radweg ist es ziemlich schwer, auf sich aufmerksam zu machen. Durch Critical Mass bekommen die Leute mit, dass es mittlerweile eine Radkultur in Heilbronn gibt.

HANIX: Was muss sich in Heilbronn ändern, damit die Stadt radfreundlicher wird?

PHILIPP KINDEL: Die Menschen. Die Leute kennen es einfach nicht, dass ein Radfahrer auf der Straße fährt und schauen einen dumm an. Für die meisten gehören Fahrradfahrer auf den Gehweg, was natürlich Schwachsinn ist, da man das gar nicht darf.

HANIX: Welche Fahrradaccessoires sind ein Muss, welche ein absolutes No-Go?

PHILIPP KINDEL: Das kommt aufs Rad an, deshalb gibt es keine No-Gos. Ein Fahrrad mit Motor ist allerdings kein Fahrrad mehr.

HANIX: Wann hattest du das letzte Mal Stress mit Autofahrern? Was war der Grund?

PHILIPP KINDEL: Wirklich Stress gibt es nicht. Manchmal zeigt man sich gegenseitig den Vogel, aber das wars dann auch schon. Das gibts ja auch beim Autofahren.

ANNA BOHN & FRANZI BERTHOLD

ANNA:

Alter: 33 Jahre

Beruf: Ingenieurin

Bei Critical Mass seit: … der Ersten, 2013

Fahrrad: Fixie (mit vielen bunten Aufklebern, in San Francisco gekauft)

Kilometer pro Woche: zwischen 0 und nach oben offen

Lieblingsstrecke: bergab

FRANZI:

Alter: 27 Jahre

Beruf: im Sportbusiness

Bei Critical Mass seit: November 2013

Fahrrad: alter Stahlrenner, individualisiert

Kilometer pro Woche: 0 – whatever

Lieblingsstrecke: alles mit schönen Aussichten

Anna und Franzi haben sich auf einer Critical Mass in Heilbronn kennengelernt und sind seitdem richtig gute Freundinnen. Franzi zog im Oktober 2013 aufgrund ihres Jobs in die Käthchenstadt und kannte hier noch niemanden. Da ihr das Konzept schon aus ihrer Heimatstadt Dresden bekannt war sie und dort öfter mitfuhr, informierte sie sich auf facebook und ging gleich zum nächsten Treffen der Truppe. Da bei Critical Mass sowieso alle nett und offen sind, lernte sie schnell Anna, Anja und den Rest der Gruppe kennen. Jeder wird freundlich aufgenommen, weshalb sich prima Freunde und Anschluss in einer fremden Stadt finden lassen. Anna, die ursprünglich aus Berlin stammt, freut sich auch, dass sie durch Critical Mass eine neue Freundin gefunden hat, mit der sie im letzten Sommer eine Tour um den Bodensee unternommen hat. Neben weiteren gemeinsamen Radtouren haben die Damen sogar schon bei einem Triathlon teilgenommen. »Freunde und Sport – Was will das Radlerherz mehr?« fügen die beiden Fahrradbegeisterten lachend hinzu.

HANIX: Was ist für euch das Schönste am Fahrradfahren?

ANNA & FRANZI: Man ist schnell überall. Und es macht Spaß und man hat Freiheit!

HANIX: Warum macht ihr bei Critical Mass mit?

ANNA & FRANZI: Heilbronn ist dermaßen fahrradunfreundlich, dass wir hoffen, durch Critical Mass die Awareness zu erhöhen. Fahrradfahrer haben genauso Rechte wie Autofahrer. Im Straßenverkehr muss man aufeinander aufpassen.

HANIX: Was muss sich in Heilbronn ändern, damit die Stadt radfreundlicher wird?

ANNA & FRANZI: Man sieht, dass sich in den letzten Jahren was getan hat, beispielsweise an den neuen Radwegen. Deshalb sollten mehr Heilbronner Rad fahren.

HANIX: Welche Fahrradaccessoires sind ein Muss, welche ein absolutes No-Go?

ANNA & FRANZI: Jeder wie er will! Und Licht im
Dunkeln!

HANIX: Wann hattet ihr das letzte Mal Stress mit Autofahrern? Was war der Grund?

ANNA & FRANZI: Gerade eben auf der Fahrradstraße! Da wird man angehupt, weil man mit dem Fahrrad keine 50 fährt.

VOLKER TEICHERT

Alter: im 78. Lebensjahr

Beruf: Ingenieur im Ruhestand

Bei Critical Mass seit: … Anfang an, 2013

Fahrrad: VSF ohne Aufkleber wegen der Reklame

Kilometer pro Woche: unterschiedlich, meistens 20 pro Tag

Lieblingsstrecke: Heilbronn – Stuttgart und zurück über Berg und Tal, ca. 70 km

HANIX: Was ist für dich das Schönste am Fahrradfahren?

VOLKER TEICHERT: Radfahren ist eine Art Selbstbefriedigung. Und man merkt, dass man etwas geleistet hat. Es fördert die Gesundheit!

HANIX: Warum machst du bei Critical Mass mit?

VOLKER TEICHERT: Sie ist für mich ein Vergnügen. Wir zeigen, dass wir Verkehrsteilnehmer wie alle anderen auch und zu respektieren sind. Dabei sind wir aber nicht darauf aus, die anderen Verkehrsteilnehmer zu stören. Von manchen Autofahrern bekommt man jedoch richtigen Hass zu spüren, wenn sie mit Vollgas an uns vorbeibrausen.

HANIX: Was muss sich in Heilbronn ändern, damit die Stadt radfreundlicher wird?

VOLKER TEICHERT: Die Banner von der Stadt, auf denen steht, dass Heilbronn fahrradfreundlich sei, nützen nichts. Ebenso die Fahrradstraßen. Der Stadt fehlen Konzepte und die Stadtverwaltung sowie die Gemeinderäte halten nichts von den Fahrradfahrern. Das sieht man besonders deutlich an der Situation am Marrahaus: Entlang der Uferpromenade dort soll eine Außengastronomie eingerichtet werden, die den eingetragenen Neckartalradweg blockieren würde. Ein Abschnitt des Weges von Stuttgart bis Heidelberg wäre also nicht normal befahrbar. So wird den Heilbronnern (und nebenbei den Touristen oder Fußgängern, die die Promenade nutzen wollen) öffentlicher Raum, der ja durch uns Bürger bezahlt wurde, durch Investoren weggenommen. Das ist der falsche Weg und darf so nicht sein. Wer uns hierbei unterstützen möchte, der kann eine Petition unter https://weact.campact.de/petitions/uferpromenade-schutzen unterzeichnen.

HANIX: Welche Fahrradaccessoires sind ein Muss, welche ein absolutes No-Go?

VOLKER TEICHERT: Das, was technisch notwendig ist, mehr nicht.

HANIX: Wann hattest du das letzte Mal Stress mit Autofahrern? Was war der Grund?

VOLKER TEICHERT: Ständig. An jeder Aus- und Einfahrt müssen wir Fahrradfahrer für die Autofahrer mitdenken. Ich kann aber auch mal sprinten und hole den Autofahrer ein, der sich dann wundert, warum ich plötzlich wieder hinter ihm auftauche. Und dann teile ich ihnen mit, was sie falsch gemacht haben. In der Regel reagieren die Leute aber sehr freundlich darauf. Soweit ich weiß, gilt in Holland das Recht des langsameren, schwächeren Verkehrsteilnehmers, was bei uns nicht so ist. Wenn das hier auch so im Bewusstsein der Autofahrer wäre, gäbe es deutlich weniger Probleme.

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