Heilbronner Studis im Hanix-Magazin No.40

ANITA AUFRECHT stammt aus Leingarten.

Nach vier Jahren im Ausland forscht sie nun an der GGS für ihre Doktorarbeit. Während ihrer Abwesenheit hat sich in Heilbronn viel getan, findet sie. Aber noch nicht genug.

Interview: Robert Mucha, Foto: Memo Filiz

HEIMATSTADT: Leingarten

ALTER: 28 Jahre

HOCHSCHULE: GGS

STUDIUM: Doktorandin, Thema der Dissertation: Nachhaltige Unternehmensführung

Anita Aufrecht

Hanix: Warum hast du die Doktorandenstelle in Heil­bronn angetreten?

Anita Aufrecht: Ich war vier Jahre im Ausland (Nicara­gua und Dänemark) und wollte einfach wieder zurück in die Heimat. Ich dachte, ich gebe mir hier nochmal eine Chance.

Hanix: Zu welchem Thema dissertierst du?

Anita Aufrecht: Ich bearbeite verschiedene Themen, über die ich Artikel schreibe. Die meisten handeln von Unternehmensverantwor­tung. Daraus wird dann meine Doktorarbeit. Aktuell schreibe ich über Menschenrechte in Nicaragua.

Hanix: Warum interessiert dich gerade das Feld der nachhaltigen Un­ternehmensführung?

Anita Aufrecht: Unternehmen besitzen die besten Möglichkeiten, für ein nachhaltiges Wirtschaften zu sorgen und so positiv für die Gesellschaft zu wirken.

Hanix: Du warst vier Jahre im Ausland. Wie empfindest du Heilbronn im Vergleich zum Zeitpunkt deines Abschieds?

Anita Aufrecht: Heilbronn hat sich sehr positiv entwickelt. Die Stadt ist moderner geworden und es ist mehr Leben auf den Straßen. Ebenso hat sich viel im musikalischen und kul­turellen Bereich getan. Es gibt mehr Bars und Restaurants, es ziehen immer mehr Leute aus anderen Teilen Deutschlands in die Stadt.

Hanix: Einer deiner Lieblingsorte in Heilbronn ist die »Zigarre«. Was gefällt dir hier so gut?

Anita Aufrecht: Das künstlerische Ambi­ente ist inspirierend. Hier kön­nen sich verschiedene Künstler ausleben. Früher bin ich ge­genüber zur Schule gegangen und schon damals hat es mich in die Zigarre gezogen.

Hanix: In welchen Bereichen hat die Stadt Nachholbedarf?

Anita Aufrecht: Wir haben zwar weltbekannte und erfolgreiche Un­ternehmen, allerdings fehlt mir die Kreativität. Creative Industries sind hier eher Mangelware.

Hanix: Empfindest du die Stadt selbst auch als wenig kreativ, oder ist das nur eine Beobachtung, die du bei den Heilbronner Un­ternehmen machst?

Anita Aufrecht: Es gibt hier sehr viele Möglichkeiten, die man nur nutzen müsste. Die Leute hier sind noch etwas zu verschlos­sen. In den letzten Jahren ist zwar schon vieles deutlich besser geworden, aber ich würde mich freuen, wenn diese Entwicklung konsequenter und schneller vorangetrieben würde.

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